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Altusried
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Altusried ist ein Markt mit mehr als 10.000 Einwohnern im bayerisch-schwĂ€bischen Landkreis OberallgĂ€u. Der Ort liegt an der OberschwĂ€bischen Barockstraße.

Altusried ist hauptsĂ€chlich fĂŒr den dort ansĂ€ssigen Theaterverein berĂŒhmt, der auch ĂŒberregional bekannt ist. Von diesem ausgehend werden jĂ€hrlich grĂ¶ĂŸere StĂŒcke, wie beispielsweise Eigeninterpretationen der Artus-Sage oder der drei Musketiere, auf der „FreilichtbĂŒhne Altusried“ aufgefĂŒhrt, ebenso wie viele, kleinere StĂŒcke, die ĂŒber das Jahr hinweg im „TheaterkĂ€stle“ zu sehen sind.

Contents

‱ Geografie
‱ Geologie
‱ Geschichte
‱ Religionen
‱ Politik
‱ Gemeinderat
‱ Wappen
‱ Pfarrkirche
‱ Sport
‱ Wirtschaft
‱ Verkehr
‱ Bildung
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geografie

Geografische Lage

Altusried liegt in der Region AllgĂ€u, etwa 35 km sĂŒdlich von Memmingen und 15 km nördlich von Kempten (AllgĂ€u). Es befindet sich zwischen dem Tal der Iller im Nordosten und dem etwas entfernten Hohentanner Wald im SĂŒdwesten. Ca. 1,5 km nördlich schlĂ€ngelt sich die Iller vorbei.

Die Höhenlage der Gemeinde reicht von 622 m ĂŒ. NHN an der Iller bei FluhmĂŒhle (zugleich niedrigster Punkt des Landkreises OberallgĂ€u) bis 962 m ĂŒ. NHN im Hohentanner Wald.

Gemeindegliederung

Im Gemeindegebiet gibt es die Gemarkungen Altusried, Frauenzell, Hohentanner Wald, Kimratshofen, Krugzell und Muthmannshofen.cite-ref-2[2]

Es gibt 165 Gemeindeteile:cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]

‱ Der Hauptort Altusried.
‱ Das Kirchdorf Depsried.
‱ Die Dörfer Binzen, Diesenbach, Hettisried, Maggmannshofen, Oberegg, Oberhofen, Rungatshofen, Schreiloch, Walkenberg, Walzlings und Weitenau
‱ Die Weiler Albrechten, Bergs, Biberschwang, Bischlagers, Bodenwalz, Brand, BrĂ€unlings, Brittlings, Bronnen, Bruggmers, Buch, Buchen, Buchen, Buchen a.Wald, Burg, Dezion, Diepolz, Figlers, Fischers, Frohnhofen, FrĂŒhstetten, Gaggen, GansmĂŒhle, Geisemers, Greut, Gries, Gschnaidt, HĂ€uslen, Hehlen, Hiemen, Hiltensberg, Hinterbrennberg, Hörgers, Isel, Kalden, KĂ€sers, Lamineten, Luiblings, NeumĂŒhle, Oberhub, Oberwalzlings, Opprechts, Ottenstall, Reinthal, Ried, Rorach, Schmidberg, Schöneberg, Schorenmoos, Schwarzenbach, Schwenden, Spöck, Staig, Staubers, Steig, Streifen, Strobels, Thannen, Unteregg, Unterhub, Vocken, Völken, Vorderbrennberg, WĂ€schers, Wassergat, Wasserschwenden, Weihalden, Weihers, Weissen, Wendelins, Wetzleberg, Wies, Winkels, Winneberg, Wolfen und Wurms.
‱ Die Einöden BehĂŒtgott, Bergen, Betzers, Bossen, Bruderhöfe, Buch a.d.Iller, Duracherberg, DĂŒrrenbach, Eggarts, Einsiedeln, Ettas, Geba, Greuts, GrundbĂŒhl, Guntersthal, HĂ€ldele, Halden, Halden, HeckelsmĂŒhle, Heuglosen, Hinteregg, Hochholz, Hohentann, HolzmĂŒhle, Horns, HubbrĂ€nde, IselmĂŒhle, Katzenloh, Kempterweg, Knaus, Kochs, Kohlstatt, KĂŒhsteig, Kuppel, Lausers, Lendraß, Leuten, Lochhaus, Manzen, Mittelberg, MĂŒhlengat, Mushanen, Naien, NeumĂŒhle, OberrĂ€then, Odach, Ölstauden, Ösch, Osterberg, Radsperre, Reicharten, Reisers, Riedlingen, Scheiben, Schieten, Schreiers, Schwebelhaus, Schweineberg, Schwenden, Seefeld, Singers, Steigberg, Stockers, Tannschachen, Thurn, Ungers, UnterrĂ€then, UntersĂ€gen, Ursulers, Waldsteig, WasserbĂŒhl und Wetzlo.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind (von Norden im Uhrzeigersinn): Legau, Dietmannsried, Lauben, Kempten (AllgÀu), Wiggensbach, Buchenberg und Leutkirch.

Geologie

WĂ€hrend der Eiszeiten erstreckte sich der Illergletscher vom Hochgebirge bis Altusried. Die Schmelzwasser des Gletschers fanden drei AblĂ€ufe, von Probstried ins Tal der WestgĂŒnz, von Dietmannsried in das alte Illertal (heute Memminger Trockental) und von Kalden (Altusried) nach Lautrach-Illerbeuren. Zum Ende der letzten Eiszeit schmolz der Eisstrom und es entstand ein großer See zwischen Kempten und Altusried. In der Folge vertiefte sich der Abfluss bei Kalden am stĂ€rksten und der See lief aus. Seitdem fließt die Iller in vielen malerischen Windungen durch die EndmorĂ€nen von Altusried bis Ferthofen und findet erst unterhalb von Memmingen zurĂŒck in das alte Illertal. Am schönsten kann man den Illerdurchbruch von der Ruine Kalden (ehemaliges Schloss Kalden) beobachten.

Typisch fĂŒr Altusried sind die Tobel. Das sind enge, meist bewaldete Rinnen, die steil zur Iller hinabfĂŒhren. Am bekanntesten ist der Tobel von Briels. Von der Ruine Kalden aus findet man leicht den Eingang. Da er durch einen Weg erschlossen ist, lohnt sich ein romantischer Spaziergang zwischen Tobel und Steilufer hinab zur Iller. Dabei kommt man auch an dem mittelalterlichen Burgplatz Altkalden vorbei. Von ihm zeugen aber nur noch einige behauene Tuffsteine. In der MorĂ€nenlandschaft findet man gelegentlich auch ringförmige Vertiefungen, es handelt sich um sogenannte Toteislöcher.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Aus der Zeit um 1000 v. Chr. stammen vorgeschichtliche Funde von Waffen, GerĂ€t und Schmuck aus der Bronzezeit in Ottenstall, einem Weiler westlich von Altusried im Rohrachtal. Der Ort Altusried wurde vermutlich im 8. Jahrhundert gegrĂŒndet. Der Namensgeber war wohl ein gewisser Alto. Dieser Name wurde damals hĂ€ufig in Friesland verwendet. Zu dieser Zeit wanderten viele Sachsen und Angeln in das sĂŒdliche Germanien, wovon zahlreiche Orte im AllgĂ€u mit den Namensbestandteilen -engen, -ingen und -sachsen herrĂŒhren dĂŒrften. Ursache fĂŒr diese kleine Völkerwanderung waren nicht zuletzt die Sachsenkriege Karls des Großen.

Schriftliche Aufzeichnungen ĂŒber Altusried gibt es seit dem 12. Jahrhundert, denn erst seit dieser Zeit galt zunehmend das Prinzip, dass nur schriftlich niedergelegte VertrĂ€ge rechtsgĂŒltig sind. 1180 wurde ein „Bertholdus de Altungisried“ erwĂ€hnt. In dem Namen Altungisried stecken gleich zwei Endungen, die typisch fĂŒr Ortsnamen im frĂŒhen Mittelalter sind, nĂ€mlich ung (=ing) und ried. Sie verweisen auf eine OrtsgrĂŒndung in zwei Etappen: zuerst Alt(?)ung, weitere Rodungen fĂŒhren zum Namen Altung(is)ried. Im tĂ€glichen Sprachgebrauch wurde daraus Altisried, heute Altusried. Von 1236 stammt die ErwĂ€hnung der „Machttildis de Challenden“ (Kalden). 1353 blieben nach der Pest noch 60 von 150 Wohnungen ĂŒbrig. 1422 erhielten die Herren von Rothenstein das Dorfgericht ĂŒber Altusried.

Der Ortsname Krugzell hat nichts mit einem Krug zu tun. Krug bedeutet hier kreisförmig, gemeint sind also kreisförmig angeordnete HĂ€user um die Zelle eines Pfarrers oder Mönches. Frauenzell wird schon 855 als Hupoldscelle im Urkundenbuch des Klosters St. Gallen erwĂ€hnt. SpĂ€ter nimmt der gewandelte Name wohl Bezug auf die kurzzeitige Niederlassung eines Frauenklosters oder auf ein Marienheiligtum. Kimratshofen ist vermutlich der Ă€lteste Ortsteil und wurde Mitte des 8. Jahrhunderts von einem gewissen Chunibert gegrĂŒndet. Schriftlich genannt wird der Ort erstmals 1275 als Kunebrechtishofen im Zehntbuch (Liber decimationis) des Bistums Konstanz. Muthmannshofen wird erstmals 1166 als Mutwigshofen erwĂ€hnt.

1515 wurde die Burg Neu-Kalden durch Joachim zu Pappenheim gebaut. Im Bauernkrieg war im Jahr 1525 der „Altusrieder Haufen“ mit dabei. 1545 wurden durch Brandstiftung 28 HĂ€user vernichtet.

1670 stĂŒrzten die Schiffspfeiler der Pfarrkirche ein. Die Kirche wurde wieder aufgebaut. 1692 war das Ende der Lehnsherrschaft der Pappenheimer. Das Stift Kempten kaufte das Lehen. 1772 war der Beginn der Vereinödung.

Der Markt Altusried war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zum FĂŒrststift Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss und der SĂ€kularisation von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Altusried besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. 1803 vernichtete eine Feuersbrunst 14 HĂ€user.

1838 erfolgte die Genehmigung des Altusrieder Wappens (Ruine Kalden) durch König Ludwig I. 1877 war die erste AuffĂŒhrung eines Freilichtspieles „Der bayerische Hiasl“ und 1914 wurde die Motorpostlinie nach Kempten eröffnet.

20. Jahrhundert

Im Jahr 1955 erfolgte die Renovierung der Pfarrkirche.

Am 3. Juli 1972 wurde der Gemeinde Altusried der Titel Markt verliehen.cite-ref-5[5]

Religionen

Der Römisch-katholischen Kirche gehören 54,7 Prozent der Bevölkerung an, 9,7 Prozent sind evangelisch und 35,6 Prozent gehören anderen oder keinen Bekenntnissen an.cite-ref-altusried1-6-0[6]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform kam es am 1. Januar 1972 zur freiwilligen Eingemeindung von Frauenzell, Kimratshofen (frĂŒher Altusried II), Krugzell und Muthmannshofen.cite-ref-7[7] Am 1. Januar 1974 kam das vorher gemeindefreie Gebiet Hohentanner Wald hinzu.

Wappen der ehemaligen Gemeinden

Einwohnerentwicklung

| Jahr | 1961 | 1970 | 1980 | 1987 | 1990 | 1995 | 2000 | | | | | | | | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 6.161 | 6.652 | 7.333 | 7.552 | 8.289 | 9.385 | 9.907 | | | | | | | | |
| | | | | | | | | | | | | | | | |
| Jahr | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | | | | | | | | | | | |
| Einwohner | 10.062 | 9.897 | 10.120 | 10.224 | | | | | | | | | | | |

‱ Quelle: Angaben des Statistischen Landesamtes
‱ Von 1988 bis 2008 wuchs die Gemeinde um 2.361 Einwohner bzw. um ca. 31 %. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 7.612 auf 10.086 um 2.474 Einwohner (höchster absoluter Zuwachs im Landkreis) bzw. um 32,5 %.
‱ Zum 31. Dezember 2024 betrug die Einwohnerzahl 10.558. Hiervon wohnten 5.507 in Altusried, 909 in Frauenzell, 1.638 in Kimratshofen, 2.043 in Krugzell und 461 in Muthmannshofen.cite-ref-altusried1-6-1[6]

Politik

BĂŒrgermeister

Erster BĂŒrgermeister ist seit dem 1. Februar 2024 Max Boneberger (CSU/Freie WĂ€hler). Dieser hat bei der BĂŒrgermeisterwahl am 28. Januar 2024 insgesamt 95,7 Prozent der Stimmen erhalten.cite-ref-8[8] Sein VorgĂ€nger war seit 2014 Joachim Konrad (CSU), der 2023 in den bayerischen Landtag gewĂ€hlt wurde. Heribert Kammel (Freie WĂ€hler) amtierte bis 2014.

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Wahlperiode 2020–2026 setzt sich aus folgenden Parteien und Gruppierungen zusammen (nach StĂ€rkeverhĂ€ltnis sortiert):

Wappen

Dieses Wappen hatte einige Hindernisse zu ĂŒberwinden, bis es 1838 genehmigt wurde. Die Gemeindereform 1818 trachtete nach der SĂ€kularisation danach, die Erinnerung an frĂŒhere HerrscherhĂ€user auszulöschen, indem sie die Verwendung alter Wappen verbot. 1835 ließ aber die königliche Regierung nachfragen, welche Gemeinden ein Wappen wĂŒnschen und welche VorschlĂ€ge sie dafĂŒr unterbreiten könnten. Dieser Anfrage kamen die Altusrieder ein Jahr spĂ€ter mit zwei EntwĂŒrfen fĂŒr das Gemeindezeichen nach. Der eine Vorschlag zeigte den volkstĂŒmlichen BĂŒrger „Rysch“, der eigentlich Dietmannsried zuzuordnen ist, und insofern nicht als geeignet angesehen wurde.

Der zweite Vorschlag mit der „sagenhaften Stammburg der MarschĂ€lle von Calentin“ wurde deshalb von Anfang an favorisiert, obwohl im Jahr 1836 tatsĂ€chlich nur noch wenig von deren Ruinen zu sehen war. Die Steine des 1515 von Marschall Hans von Pappenheim errichtete Neubaus der Burg Calden waren zum Bau des Kemptener Krankenhauses an der Memminger Straße verwendet worden. Der Reichsherold wollte nun zusĂ€tzlich eine Verschönerung des Entwurfes herbeifĂŒhren und zeichnete TĂŒrme, Kemenate und Bergfried ein.

Die Genehmigung ließ dann nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am 3. Februar 1838 teilte man ĂŒber die Regierung des Oberdonaukreises der Gemeinde Altusried mit, dass sie das Recht erhalten habe, als Wappen in einem blauen Schild die Ritterburg Calden zu fĂŒhren. Als das Wappen dann eintraf, staunte man nicht schlecht. Denn dort zeigte sich anstelle der Burg Calden der Römerturm Oberschöneck bei Babenhausen. Das Versehen wurde schnell entdeckt und noch im gleichen Jahr erhielten die Altusrieder ihr richtiges Wappen sowie ein Dienstsiegel, gestaltet vom damaligen Hofgraveur Neuß.cite-ref-10[10]

Gemeindepartnerschaften

Altusried unterhÀlt seit 1976 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Lusignan in der Landschaft Poitou.cite-ref-11[11]

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Pfarrkirche

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Hauptartikel

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St. Blasius und Alexander (Altusried)

Der Chor und der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Blasius und Alexander stehen seit 1204. Das dreischiffige Langhaus wurde 1670–1681 erbaut, die Sakristei 1857 hinzugefĂŒgt. Die Inneneinrichtung wurde in den Jahren 1694–1730 geschaffen. Grundlegende Renovierungen erfolgten in den Jahren 1955, 1965 und 1998.

Neben der Kirche, in der NĂ€he des Friedhofs, steht das Kriegerdenkmal, welches an die 302 im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Altusried erinnert.

Weitere SehenswĂŒrdigkeiten

‱ HĂ€ngebrĂŒcke Fischers-Pfosen
‱ Barockkirche im Ortsteil Frauenzell
‱ Wallfahrtskapellen im Gschnaidt

FreilichtbĂŒhne

In Altusried befindet sich eine der grĂ¶ĂŸten FreilichtbĂŒhnen Deutschlands. Alle drei bis vier Jahre werden dort die AllgĂ€uer Freilichtspiele Altusried mit zahlreichen Teilnehmern aus der Bevölkerung aufgefĂŒhrt. So zum Beispiel 2008 Der Zigeunerbaron, 2005 Die Jungfrau von Orleans, 2002 Wilhelm Tell und 1999 Bauernkrieg im AllgĂ€u und 2016 Robin Hood und 2019 Artus. Die Freilichtspiele lassen sich bis zum Jahr 1879 zurĂŒckverfolgen und haben somit eine ĂŒber 125-jĂ€hrige Tradition. Dort treten außerdem KĂŒnstler aus verschiedenen Bereichen auf, wie beispielsweise Rainhard Fendrich, Maxi Schafroth, Spider Murphy Gang oder die Kastelruther Spatzen.cite-ref-12[12]

BaudenkmÀler

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Hauptartikel

:

Liste der BaudenkmÀler in Altusried

BodendenkmÀler

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Hauptartikel

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Liste der BodendenkmÀler in Altusried

Sport

Der TSV Altusried e. V.cite-ref-13[13] ist ein Mehrspartenverein, der die Sportarten Badminton, Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Radsport, Skisport, Schwimmsport, Stockschießen, Tennis, Tischtennis, Theater, Turnen und Volleyball anbietet.

Handball: Die HSG Dietmannsried/Altusriedcite-ref-14[14] (seit 2009), eine aus dem TSV Dietmannsried und dem TSV Altusried bestehende Handballspielgemeinschaft, nimmt mit zwei MĂ€nnermannschaften, einem Frauenteam und fĂŒnf Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb des Bayerischen-Handballverbandes (BHV) teil. Den grĂ¶ĂŸten Erfolg der Spielgemeinschaft erzielte das erste Frauenteam in der Saison 2013/14 mit der „SĂŒdbayerischen Landesligameisterschaft“ und dem Aufstieg in die viertklassige Bayernliga. Die erste MĂ€nnermannschaft tritt 2023/24 in der fĂŒnftklassigen Landesliga SĂŒd an und das Frauenteam in der Bezirksliga Alpenvorland.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

2019 gab es in der Gemeinde 2113 sozialversicherungspflichtige ArbeitsplĂ€tze. Von der Wohnbevölkerung standen 4278 Personen in einem versicherungspflichtigen BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis. Damit war die Zahl der Auspendler um 2065 Personen grĂ¶ĂŸer als die der Einpendler. 89 Einwohner waren arbeitslos. 2016 gab es 202 landwirtschaftliche Betriebe.

Verkehr

Die Staatsstraße St 2009 durchquert den Ort. Innerorts zweigt die Kreisstraße OA 15 in Richtung SĂŒden ab.

Eine Busanbindung nach Leutkirch und nach Kempten stellt die Linie 66 der Regionalbus Augsburg sicher.

Altusried liegt am Iller-Radweg, ein Radwanderweg, der Oberstdorf und Ulm verbindet.

Bildung

Im Schul- und Kindergartenjahr 2024/25 werden folgende Einrichtungen betrieben:cite-ref-altusried1-6-2[6]

‱ In drei gemeindlichen, drei kirchlichen KindergĂ€rten sowie einem Bauernhofkindergarten werden insgesamt 466 Kinder betreut.
‱ Grundschulen gibt es in Altusried (232 SchĂŒler), Kimratshofen (135 SchĂŒler) und Krugzell (96 SchĂŒler).
‱ Die Mittelschule besuchen 210 SchĂŒler.
‱ Die BĂŒcherei hat einen Bestand von rund 16.000 Medien (Romane, SachbĂŒcher, Kinder- und JugendbĂŒcher, englischsprachige BĂŒcher, Comics, Lernhilfen, Zeitschriften, HörbĂŒcher, DVDs, CDs und Kassetten).cite-ref-15[15]

Persönlichkeiten

In Altusried geboren

‱ Joseph Ignaz Weiss (1722–nach 1792), Barockmaler
‱ Josef Maria Einsiedler (1870–1955), Benediktiner und Abt von Ottobeuren; in Winneberg bei Altusried geboren
‱ Anton BrĂ€ndle (1899–1953), Kommunalpolitiker, BĂŒrgermeister von Altusried und NSDAP-FunktionĂ€r
‱ Ludwig Dorn (1900–1986), Pfarrer und Historiker, geboren in Bodenwalz
‱ Georg Krug (1906–1989), Landwirt und Politiker
‱ Johann Paintner (1926–2000), Landwirt und Politiker
‱ Karl Albrecht (1929–1999), römisch-katholischer Geistlicher, Jesuit, Missionar und MĂ€rtyrer
‱ Al Gromer Khan (* 1946), Musiker

Mit Altusried verbunden

‱ Andreas Öder († 1529), Reformator und MĂ€rtyrer, 1527 bis 1529 Pfarrer von Frauenzell
‱ Ulrich Schwab (* 1941), Theaterleiter; inszenierte u. a. 2005 fĂŒr die AllgĂ€uer Freilichtspiele Altusried Schillers Die Jungfrau von Orleans
‱ Heidi LĂŒck (* 1943), Politikerin, wohnte in Altusried
‱ Volker KlĂŒpfel (* 1971), Autor von Kriminalromanen, wuchs in Altusried auf
‱ Joachim Konrad (* 1978), Abgeordneter im Bayerischen Landtag, wohnt in Altusried
‱ Robert Hartmann (* 1979), DFB-Schiedsrichter
‱ „Kommissar Kluftinger“, fiktive Romanfigur von Volker KlĂŒpfel und Michael Kobr, ist in Altusried wohnhaft

Literatur

‱ Ingrid MĂŒller: Archivbilder Markt Altusried. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-059-2

Weblinks

Commons

: Altusried

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Website der Gemeinde Altusried
‱ Altusried hat Geschichte
‱ Informationen & Film ĂŒber Altusried im OberallgĂ€u
‱ Altusried: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fĂŒr Statistik

Einzelnachweise

cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂŒr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-22. ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt fĂŒr Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. Februar 2022, archiviert vom Original am 2. Februar 2021; abgerufen am 2. Juli 2022.
cite-note-33. ↑ Gemeinde Altusried in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. August 2019.
cite-note-44. ↑ Gemeinde Altusried, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂŒr Digitales, abgerufen am 11. Dezember 2021.
cite-note-55. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 795 (Statistische Bibliothek des Bundes und der LĂ€nder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-altusried1-66. ↑ Statistischer Jahresbericht 2024. (PDF; 548 kB) Markt Altusried, 20. MĂ€rz 2025, abgerufen am 20. MĂ€rz 2025.
cite-note-77. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 496.
cite-note-88. ↑ AllgĂ€uer Zeitung
cite-note-wappen-92. Wappen von Altusried in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
cite-note-1010. ↑ Nach Jochen König, Wappen unserer Gemeinden: Das schöne AllgĂ€u, Ausgabe Nr. 1, Januar 1990
cite-note-1111. ↑ Datenbank der StĂ€dtepartnerschaften. Rgre.de, abgerufen am 20. Juni 2010.
cite-note-1212. ↑ Programm der AllgĂ€uer FreilichtbĂŒhne Altusried
cite-note-1313. ↑ TSV Altusried. Abgerufen am 21. Dezember 2023.
cite-note-1414. ↑ HSG Dietmannsried/Altusried. Abgerufen am 21. Dezember 2023.
cite-note-1515. ↑ BĂŒcherei - Markt Altusried. Abgerufen am 20. MĂ€rz 2025.

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